So war es 1793

Infolge der Verbesserung der Schuleinkünfte wurden die Lehrer 1793 verpflichtet, am Nachmittage des Sonntags die bisher gewöhnlichen Betstunden nicht bloss fortzusetzen, sondern auch eine 2stündige Sonntagsnachtmittagsschule im Sommer für Kinder sowie den Kranken, welche es verlangen, Vorlesungen zum Troste und zur Erbauung halten. Die Betstunde wird angefangen mit einem Lob- und Dankgesange nach dem Essen. Darauf liest der Schulmeister andächtig und langsam eine kurze Erklärung über die Sonntagsepistel. Sodann betet er mit herzlicher Andacht eines der verordneten Gebete und das Vaterunser. Er schliesst mit einem Gesange. Der Schullehrer hat von seinen eigenen Worten oder Einfällen nichts hinzuzusetzen. Für die Erwachsenen ist die Betstunde kein Zwang, daher darf der Schulmeister wegen Versäumnis derselben keine Vorwürfe machen. Nach der Betstunde nimmt der Schulmeister ein Stück aus dem Catechismo vor und lässt ein Kapitel aus der Bibel als Schluss lesen.

Pastor Julius Eller

War ab dem 05.10.1913 Pastor in Neumünster Pfarrbezirk V.
Am 21.10.1918 ist er in Frankreich gefallen.

Pastor Eller vermachte testamentarisch dass:

a) 2000 M Zinsen für die Weihnachtsbescherung des Kindergottesdienstes der Anscharkirche. Wird in Tungendorf, Einfeld oder Großharrie eine Kirche gebaut, so ist das Geld bei der inneren Ausstattung mit zu verwenden,

b) 5000 M  1.) Zinsen von 1000 M dem Kapital zuzuschlagen bis zur event. Errichtung eines Gemeindegottesdienstes in Tungendorf-Mühle, 2.) Zinsen von 4000 M nebst Kapital für den Bau einer Kirche in Tungendorf-Mühle.

1923 -   27. 4.   - Die Errichtung der VI. Pfarrstelle in Neumünster wird vom Kirchen-Kollegium beschlossen.

1924 -   13. 6.   - In den Gemeinden Tungendorf und Einfeld werden Andachtssäle eingerichtet.

1925 -   30. 4.   - Die Errichtung einer 6. Pfarrstelle in der Stadt und einer 7. Pfarrstelle in Tungendorf ist beschlossen. Die Stellen sollen bis zur Beschaffung von Wohnungen von Hilfsgeistlichen verwaltet werden.

 26. 5.  -   Der Bau eines Pastorates in Tungendorf soll vorbereitet werden, so daß 1926 damit begonnen werden kann.

Pastor Schmidt

Carl Wilhelm Peter Schmidt 1926-1932

Zuvor in Simonsberg Husum

 

1926   22. 7.  Die neu zu errichtende 6. Pfarrstelle mit dem Amtssitz in Tungendorfer Mühle wird zum 1.10.1926 ausgeschrieben. 

 

30. 9.  Die Kirchenvertretung beschließt, daß mit Einführung des Pastors in Tungendorf für die einheitliche Kirchengemeinde Neumünster nachfolgende Bezirkseinteilung in Kraft tritt: Tungendorf – Bezirk VI – Pastor Schmidt – Schulstraße 30: Tungendorf, Einfeld, Groß-Harrie, Klein-Harrie, Tasdorf.

 

Bei der heute in der Anscharkirche abgehaltenen Pastorenwahl (es wählt nur der Pfarrbezirk Tungendorf) der das Wort 1. Timotheus 2,4, zu Grunde lag, wird Pastor Schmidt – Simonsberg – mit 187 von 214 abgegebenen Stimmen gewählt.

 

19.10.   -   Die Festlegung der Gottesdienste in Tungendorf und Einfeld werden dahin geregelt, daß der Geistliche der 6. Pfarrstelle am 2. und 4. Sonntag im Monat und an jedem 2.Festtag in Einfeld predigt, an den übrigen Sonntagen in Tungendorf. Der Gottesdienst ist im Wechsel Schule Schulstr. und in Einfeld. Am 5. Sonntag in Großharrie. Die Konfirmation findet in der Anscharkirche statt.

 

19.12.   -   Einführung des neu gewählten Pastors Schmidt in Tungendorf. Die Einführung findet in der Turnhalle des Volkshauses in Tungendorf statt, die zu diesem Zweck mit Tannengrün und Blumen festlich geschmückt ist.

 

20.12.   -   Die Gemeinde Tungendorf stellt das Versammlungszimmer des Volkshauses in Tungendorf zur Abhaltung von Gottesdiensten  am 1. und 3. Sonntag im Monat, gegebenenfalls auch an Festtagen und für andere Veranstaltungen zur Verfügung.

 

1932 -   26. 6.   -  Pastor Schmidt, Tungendorf, der seit 1926 die neu errichtete Pfarrstelle in Tungendorf verwaltet, ist zum Pastor in Flensburg, St. Petri, gewählt worden, und wird Neumünster Anfang August verlassen.

 

31. 7.   -   Abschiedspredigt von Pastor Schmidt im Lutherhaus über 2. Kor. 13,13.

Pastor Hemsen

1932-1947

 

30.10. Pastor Hemsen wird in sein neues Amt als Pastor für die  Kirchengemeinde Tungendorf/Einfeld durch Propst Meifort eingeführt.

 

1933  9. 4.   Im Lutherhaus in Tungendorf findet die erste Konfirmation statt.

 

1938  1. 4.   -   Eingemeindung von Teilen Tungendorfs, ganz Brachenfeld und Teilen von Gadeland mit Wittorf in die Stadt Neumünster.

 

1939  7. 9.   -  Pastor Hemsen wird als Oberleutnant der Luftwaffe einberufen.

 

1945  20. 1.   -  Pastor Hemsen wird aus dem Wehrdienst entlassen. Er übernimmt wieder sein Pfarramt und den stellvertretenden Vorsitz in den kirchlichen Körperschaften.

 

1947  21. 2.   -  In der Kirchenvorstandssitzung wird beschlossen, die neu bildenden Kirchengemeinden wie folgt zu benennen:

                         Bez.   I Anschar-West, Bez.    V Anschar-Nord,

                         “       II Vicelin-Ost,     “        VI Tungendorf,

                         “      III Anschar-Ost,   “       VII Vicelin-West,

                         “      IV Vicelin-Süd,    “     VIII Wichern,

                                                          “        IX Einfeld

 

15. 5.  Pastor Hemsen hält in seiner Gemeinde Tungendorf die Abschiedspredigt.    Er wird in den nächsten Tagen nach Medelby bei Flensburg übersiedeln.

 

1932-1947 Vakanz

1947-1948

 

20.01.45 kam P. Hemsen aus dem Krieg zurück. Die Vertretung hatten zuerst die Stadtpastoren Haase, Ohlsen und Roos, außerdem Ehmersleben und Kehr (+).

 

Von P. Eggert, der eine Zeit die Vertretung hatte und auch kurz im Pastorat wohnte, stellte sich später heraus, daß er gar nicht Pastor war. (Aufzeichnungen von Küster Burmeister)

Pastor Jobs

Zuvor Ostpreußen

Im Strafvollzug NMS 1942

1948 zum Pastor gewählt.

1949-1963

7. August 1992 gestorben

Pastor Findeisen

Pastor Hausen

1.2. 24.12.1910 geboren

 

1963 Beschluß des Kirchenvorstandes „Die Kirchenältesten stimmen einstimmig für die bischöfliche Berufung von Pastor Carl Herbert Hausen, Wankendorf.“

 

12.6.63 ernannt zum Pastor der Kirchengemeinde Tungendorf  erste Pfarrstelle

 

27.10.63 eingeführt als Pastor in die erste Pfarrstelle der Kirchengemeinde Tungendorf

 

Dienst in der Gemeinde bist 1975

2. 1.1988 gestorben

Pastor Vetter

Hans-Jochen Vetter

 

1.05.1975 – 31.01. 1990 Pastor in der Lutherkirche,

 

Feb. 1990 – 2005 Pastor in Schmalfeld,

 

Mai 2005 – Mai 2012 Pastor in Koldenbüttel.

Pastor Hübscher

Februar 1991 beginnt die Amtszeit

3.März 1991 Amtseinführung

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